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Beiträge veröffentlicht in November 2018

Am Freitag

Nach dem Getöse des Tages, Freitags ist meistens Einkaufstag, das muss wohl so sein, sonst droht über das Wochenende der Hungertod, fanden sich Gelegenheiten, den alltäglichen Zeichenübungen zu frönen. Was für ein schöner Freitag.

Skizzen
Skizzen

Ranis

Burg Ranis liegt in Sichtweite von Schloß Brandenstein. Aus den Skizzenblättern von heute in Tusche. Größe klein. Ungefähr A5.
Vorlage der Übungen waren einige Fotos. Für plein air ist es mir zu kalt. So wird es auch im Winter erstmal bleiben.

Burg Ranis
Burg Ranis
Tusche Sepia/ A5

Rehe

Der Blick in die heutigen Skizzenblätter zeigt, dass Rehe auf der Zeichenfläche auftauchten.

Reh und Bock
Reh und Bock
Kohle und Tusche/A4

Mit Kohle kann man sich schön an Form und Proportion herantasten. Wenn die Ängstlichkeit abgelegt ist, wird mit der kaum korrigierbaren Tusche versucht, Lockerheit und Freiheit in die Zeichnung zu bekommen.

3 Rehe
3 Rehe
Tusche/A4

New Canvas

Überraschung! Eine neue Leinwand steht auf der Staffelei. Die Frage ist, was könnte man malen? Vielleicht den Eingang zu einem alten Bergwerk? So eins in denen früher die Venetianer zugange waren. Von denen sich der Mythos der Zwerge ableitet? Im Internet habe ich gelesen, dass es im Sauerland einen Venetianerstollen gibt. Ich habe gleich mal bissel nach diesen Vorlagen herumskizziert. Na, mal sehen.

Venetianerstollen
Venetianerstollen

Für die Leinwand habe ich Baumwolltuch genommen, Maltuch Wassily ungrundiert. Das hat ein Gewicht von 280 g/m². Es müsste also korrekterweise heißen, eine neue Baumwolle steht auf der Staffelei, das klingt jedoch komisch. Das Tuch habe ich auf den Keilrahmen getackert und zweimal mit Hasenleim vorgeleimt. Der Leimansatz hat ein Mischungsverhältnis von 80g auf 1l Wasser. Dieser Ansatz wurde rund drei Stunden quellen gelassen, dann im Leimtopf auf ungefähr 60°C erwärmt. Nach dem Quellen, als es schon auf Arbeitstemperatur war, habe ich 8g Alaun hinzugefügt, damit die Leimung wasserfest wird. Der Alaun darf erst nach dem Quellen dazugegeben werden, sonst quellt nix. Nachdem die Leimung trocken war, habe ich 0,2l des warm gehaltenen Leimwassers mit 100g Lithopone und 100g Kreide verrührt. Das ergibt einen Kreidegrund. Mit diesem Kreidegrund wurde die Leinwand, bzw. Baumwolle, drei mal grundiert. Als das dann wiederum trocken war, mit feinem Schleifpapier glattgeschliffen und als Isolierung des Kreidegrundes, und gleichzeitige Imprimitur, wurde eine Kaseintempera mit grünlicher Umbra Natur aufgepinselt.
So, nun weiß ich immer noch nicht, was ich auf die Baumwolle malen könnte.

Zwerg
Zwerg