Blick über die Orlasenke Richtung Lemnitz

Die Orlasenke präsentiert sich als ein riesiges Tal zwischen Triptis und Saalfeld. Durchwandert man diese Landschaft auf den Höhen ihrer Flanken, eröffnen sich weite Blicke in das Land. Ich versuche, mir die Charakteristik der Landschaft mit Gouache zu erarbeiten. Hier stand ich an der Nordflanke der Senke. Ein lang abfallender Hang, auf dem die junge Saat schon aufgegangen ist. Weiter unten sind einige Anwesen eines Dorfes zu erkennen. Ich bemühe mich, Bewegungen in der Landschaft zu erkennen. Kleine Bodenwellen, kaum spürbare Faltungen der Geologie. Diese nutze ich, um das Bild zu strukturieren. Ansonsten wäre der Hang nur eine öde, grüne Fläche im Bild. Die Situation des abfallenden Geländes, des Tales und des Wiederanstieges in der Ferne soll bildnerisch umgesetzt werden.

Blick über die Orlasenke Richtung Lemnitz
Blick über die Orlasenke Richtung Lemnitz

Gouache ist für mich ein nicht so ganz einfaches Medium. Ich muss mich erst daran gewöhnen. Erstaunlich, dass mit diesem doch schwierigen Farbsystem in der Unterstufe gearbeitet wird. Die Farbe ändert sich mit dem Trocknen. Sie lässt sich also während der Arbeit nur ungefähr beurteilen. Man muss Erfahrung sammeln. Hier in dem Bild, des von Feldern und Wiesen umgebenen Dorfes, bin ich schon mehr in die Farbe gegangen. Mutiger sozusagen. Die Formen des Landschaftsleibes kommen ausdrucksstärker heraus.

Von Feldern und Wiesen umgebenes Dorf
Von Feldern und Wiesen umgebenes Dorf

Trotzdem, die Gouache ist ein wunderbares Farbsystem, um sich Landschaften zu erarbeiten, um Landschaftsskizzen vor Ort zu machen und um Stimmungen in farblichen Ausdruck zu übersetzen. Als Grundausstattung reichen jeweils ein warmes und kaltes Gelb, Rot und Blau, ein Ocker, ein Umbra und ein Schwarz und ein Weiß. Stabiles Papier und ein Gefäß mit Wasser, ein paar Borstpinsel und ein- zwei kleine Rundpinsel mit Fehhaar oder Marderhaar für Details und das Naturstudium kann beginnen.

Kuh
Kuh

Landschaftsskizze mit Gouache

Mit einfacher Gouache, quasi Schulmalfarbe, auf einem einfachen Aquarellblock (Jedoch sollte der Block wenigstens vierseitig geleimt sein, sonst wellt sich das Papier zu sehr.) kann man wunderbar unterwegs Landschaftsskizzen anfertigen. Notizen auf bildnerischen Erkundungsgängen.
So wie hier im Bild, die Felder bei Leubsdorf. Gouache auf Papier, 24 x 32.

Felder bei Leubsdorf
Felder bei Leubsdorf

Blühender Kirschbaum

Hinaus in die Natur ihr Malerinnen und Maler, die Kirschblüte hat begonnen. Da habe ich mich auch einmal am Frühling versucht. Mit einer Ölstudie eines blühenden Kirschbaums auf Papier.

Blühender  Kirschbaum
Blühender Kirschbaum

Vorfrühling an den Wolcheteichen

Gestern war ich mit dem Skizzenbuch an den Wolcheteichen unterwegs. Eine der Bleistiftskizzen habe ich dann zu Hause in eine Ölskizze auf Ölmalpapier in der Größe A4 umgesetzt. Wichtig war mir, keine pingelige Abzeichnung der Landschaft vor Ort anzufertigen, sondern eine Impression eines schönen Vorfrühlingstages wiederzugeben. Die Sonnenstrahlen wärmen schon, dennoch steckt die Kälte des vergangenen Winters noch immer in der Natur.

Vorfrühling an den Wolcheteichen
Vorfrühling an den Wolcheteichen

Zwickau Hauptmarkt

Das Bild des Zwickauer Hauptmarktes ist fertig. Der Auftraggeber hat es begutachtet und angenommen. Morgen wird es signiert und bald hängt es an der Wand eines Wohnzimmers zur Freude der Betrachter.

Zwickau Markt
Zwickau Markt
30 x 60 Öl auf Leinwand

Sonniger Weg an der Orlaquelle

Heute war nach langer Zeit wieder einmal ein schöner Tag und der Frühling klopfte energisch an die Tür. Die besten Voraussetzungen also, gewappnet mit Bleistift B4 und Skizzenblock, eine kleine Fahrradtour zur Orlaquelle zu unternehmen.

Sonniger Weg
Sonniger Weg
Bleistift B4/Skizzenblock A5

Bäume im Vorfrühling

Die Zeit vor der Wiederbelaubung. Die sich entwickelnden Knospen lassen die Bäume schon gelbgrün schimmern. Dennoch ist das Gerüst aus Stamm und Ästen deutlich zu sehen.

Bäume im Vorfrühling
Bäume im Vorfrühling