Das flexible Skizzenbuch

Skizzenbücher und Skizzenblöcke sind in vielerlei Ausführungen und Formaten im Künstlerbedarf erhältlich. Eigentlich bleiben für den Zeichner keine Wünsche offen. Für unterwegs eignen sich sehr gut die Skizzenblöcke in Spiralbindung. Ob Quer- oder Hochformat entscheiden der Geschmack und das jeweilige Vorhaben. Zum Beispiel, ob Landschaften skizziert werden sollen oder das Zeichnen von Porträts ansteht. Der Vorteil der Spiralbindung ist, dass man die Seiten, auf denen schon gezeichnet wurde, ganz umklappen kann, sodass der Block oder das Buch beim Skizzieren, und vor allem im Stehen, ziemlich bequem in der Hand gehalten werden kann. Bei Skizzenbüchern mit Fadenbindung geht das nicht so einfach. Dafür kann man hier viel besser über zwei Seiten zeichnen, hat also, wenn man es benötigt, schnell und einfach eine Formatverdopplung zur Hand.
Ich habe mir, trotz dass es alles zum Zeichnen Notwendige gibt, selbst ein Skizzenbuch gebastelt. Ein Skizzenbuch für lose Blätter. Der Grund ist ganz einfach. Ich kaufe gerne Zeichenpapier als Bogenware in größeren Packungen.

Für die Herstellung meines Skizzenbuches brauche ich eine Hartfaserplatte, eine Mappe aus Pappe, eine kleine Flasche Kaltleim und eine Klammer.

Die Größe der Mappe sollte dem Format entsprechen, in dem man später arbeiten will. Ich habe eine Mappe aus Graupappe im Format 26cm x 33cm genommen. Damit kann ich in A5, A4 und 24 x 32 arbeiten. Die Hartfaserplatte in der Stärke von 3mm habe ich mir im Baumarkt auf die 26cm x 33cm zuschneiden lassen und mit Hilfe des Kaltleims auf die Seite der Mappe geklebt, um deren Ecken die Gummis geschnippt werden.

Achtung, vor dem Kleben die Gummis abmachen, sonst geht die Mappe nicht mehr auf. Das flexible Skizzenbuch ist nun fertig und kann mit den Papierbögen befüllt werden. Die Klammer noch aufgesteckt, für windige Tage, und auf geht’s.

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