Der Zeichner unter den drei Eichen

Das Zeichnen und Malen in der Natur ist doch immer wieder eine willkommene Abwechslung zum Atelieralltag. Die Impressionen, die den Malort im Freien auszeichnen, prägen sich recht tief in das Gedächtnis ein. Schaut man später, zu Hause, die Skizzen und Studien durch, erinnert man sich ziemlich genau an die Stimmung vor Ort, an die Lichtverhältnisse, die Geräusche und Gerüche, an die lästige Wespe, die nicht weichen wollte und sich selbst durch heftiges Wedeln mit dem Skizzenblock nicht vertreiben ließ.

Der Zeichner unter den drei Eichen
Der Zeichner unter den drei Eichen

Eine Schwierigkeit, die sich immer wieder beim Plein Air aufzeigt, und vor allem für Anfänger eine Hürde darstellt, ist die Auswahl eines geeigneten Ausschnittes. Erscheint uns die umgebenden Natur doch schier unendlich. Man kann nicht alles malen, was da ausgebreitet vor uns liegt. Es muss auch nicht alles gemalt werden. Wenn mich die Fülle der vor mir ausgebreiteten Landschaft quasi erschlägt, suche ich mir eine Einzelheit aus, einen Baum, eine Buschgruppe, eine Wegbiegung und versuche diese, nachdem ich die Horizontlinie festgelegt habe, auf dem Blatt formatfüllend beziehungsweise das Format aufspannend zu platzieren.
Die Vorlage für den Zeichner unter den drei Eichen waren die Skizze und die Erinnerung an den vor kurzem erfolgten Studiengang in den Eichenhain.

ps. Ich kann jetzt auch Initialbuchstaben. 🙂

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