Ein großer Mittag

Scheue dich nicht vor dem Mittag, wenn die Schatten still stehen, wenn der Himmel sich in’s Türkise wandelt, wenn die hohe Sonne ihr hellstes Licht in die Fluren gießt, wenn die Quecksilberröhrchen der Thermometer bersten, die Feld- und Waldwege im hellsten Ocker gleißen, der Strohhut seine Berechtigung hat.

Scheue dich nicht, sagte ich zu mir, und so zog ich heute Vormittag hinaus, mit Zeichenblock und Bleistift, denn es könnte ja mein großer Mittag sein. Und siehe da, die Hitze focht mich nicht an, als ich über den schattenlosen Feldweg lief. Im Gegensatz zu den Insassen der Autos, die über den Weg an mir vorbei zu den verborgenen Badestellen der Talsperre schaukelten. Ach wäret ihr doch bloß gelaufen.

190630-Skizzenblock1
190630-Skizzenblock3
190630-Skizzenblock4
190630-Skizzenblock5
190630-Skizzenblock6
190630-Skizzenblock7

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.