Einrahmung

Das Bild heißt Hinter den Feldern, ich hatte es schon einmal hier im Block vorgestellt. Seit seiner Fertigstellung hing es an der Wand und ist nun absolut durchgetrocknet. Als ich den Schlußfirnis aufzutragen im Begriff war, entschloss ich mich, das Bild zu rahmen. Jedes Bild, welches geeignet ist, die Werkstatt zu verlassen, sollte gerahmt werden. Doch Bilderrahmen, speziell Barockrahmen aus Holz, sind nicht ganz billig, und mancher Zeitgenosse, der denkt, ein Ölgemälde für einen schlappen Fuffi erstehen zu können wundert sich, wenn ihm erklärt wird, dass alleine der Rahmen das Doppelte kostet.

Da das Bild auf Keilrahmen gemalt ist, muss der Rahmen wenigstens 25mm tief sein. Das war bei der Auswahl zu beachten.

Bild 1

Ich habe mich schließlich bei diesem Bild für einen modernen, nicht ganz so teuren Rahmen entschieden. Nachdem das Bild gefirnisst war und der Firnis getrocknet war, wurde das Bild in den Rahmen gelegt und mit Einlegestreifen, die ich aus Bristol Karton geschnitten habe, leicht fixiert. So, dass es später im Rahmen nicht hin und her wackelt.

Bild 2

Für die Befestigung der Rückwand habe ich mir den Einstiftapparat von Leha Technik und die dazu passenden starren Stahlpfeile zugelegt. Damit ist das Einstiften der Rückwand ein Kinderspiel. Vor dem Einstiften wird die Rückwand mit zwei Aufsteck-Aufhängern versehen. Den Spalt zwischen Rückwand und Rahmen habe ich mit selbstklebendem Papierklebeband abgeklebt, dadurch sind die Pfeilstifte nicht mehr zu sehen.

Bild 3
Bild 4
Bild 5

2 thoughts on “Einrahmung

  1. Du hast eine gute Wahl getroffen, Carl.
    Schöner finde ich für Leinwände den Schattenfugenrahmen, der ist jedoch teuerer. Aber dafür bleibt der Keilrahmencharakter erhalten.

    1. Hallo Susanne,
      ja Schattenfugenrahmen sind für Keilrahmenbilder sehr schön. Solche Rahmen werde ich auf jeden Fall demnächst auch ausprobieren. Vor allem, wenn man diese in Natur nimmt, kann man sie, angepasst an das Bild, selbst farblich gestalten.
      Viele Grüße nach Berlin!

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