Schönes Wetter irgendwo

Die Moderatorin im Radio heute Vormittag lobte diesen schönen Herbsttag, an dem immer wieder die Sonne durch die Wolken blitzen würde. Komisch, hier war kein Sonnenstrahl zu sehen. Den ganzen Tag lang nicht. So schlimm ist das für das Pleinair Malen durchaus nicht. Man braucht sich nicht von den sich ständig ändernden Lichtwechseln stören lassen. Allerdings fehlen natürlich die Schlagschatten, mit deren Hilfe sich der eine oder andere Effekt generieren lässt. Doch das Bild soll ja sowieso nicht durch Effekte befeuert werden. Effekte wenn, dann nur sparsam verwenden. Am besten vermeiden.

Gegend bei Alsmannsdorf Gouache 24×32
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Lockdown reloaded

Nun haben wir den zweiten Lockdown, auch wenn man es Lockdown light nennt oder Wellenbrecher Lockdown. Der DAX stürzt ab, aber am schlimmsten trifft es wohl wieder mal die Kultur- und Freizeitwirtschaft. Da wird fast alles dichtgemacht. Die Konzerne werden ein paar Milliärdchen Überbrückungsgeld bekommen, die Kreativen gucken in den Mond und die Kinder sollen mit Mütze und Schal bei offenen Fenstern die Schulbank drücken. Prima. Gibt es eigentlich außer diesem blinden Aktionismus unserer Oberindianer auch Diskussionen darüber, wie die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems in Zukunft so um- und ausgebaut werden, dass solch ein Pandemiechen ohne Lockdowns durchgestanden werden kann?

Bewuchs Bleistiftskizze
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Neuer Lebensabschnitt – oder auch nicht

Mein Entschluss, heute einen neuen Lebensabschnitt als Pleinair Maler zu beginnen, wurde mit einem verregneten Vormittag begrüßt. Nun gut, ich wartete, bis sich die Regenwolken verzogen und verschob den Start des neuen Lebens um ein paar Stunden. Ich hatte zwar schon früher vor der Natur gemalt, aber doch eher selten. Um im Alter fit zu bleiben, sollte man sich viel an der frischen Luft aufhalten – so weit, so gut. Der zweite positive Effekt ist der, dass man als Pleinair Maler, vor allem, wenn man allein auf Feldern und Wiesen unterwegs ist, zu den anderen Menschen automatisch einen Coronasicherheitsabstand von mehreren einhundert Meter, ja bis zu mehreren eintausend Meter, einhält. Wenn jedoch einige, von der Neugier getrieben, dem Maler auf den Pelz rücken, ist das ihre Sache.

Orlasenke Öl auf Malpappe 24×35
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