Neuer Lebensabschnitt – oder auch nicht

Mein Entschluss, heute einen neuen Lebensabschnitt als Pleinair Maler zu beginnen, wurde mit einem verregneten Vormittag begrüßt. Nun gut, ich wartete, bis sich die Regenwolken verzogen und verschob den Start des neuen Lebens um ein paar Stunden. Ich hatte zwar schon früher vor der Natur gemalt, aber doch eher selten. Um im Alter fit zu bleiben, sollte man sich viel an der frischen Luft aufhalten – so weit, so gut. Der zweite positive Effekt ist der, dass man als Pleinair Maler, vor allem, wenn man allein auf Feldern und Wiesen unterwegs ist, zu den anderen Menschen automatisch einen Coronasicherheitsabstand von mehreren einhundert Meter, ja bis zu mehreren eintausend Meter, einhält. Wenn jedoch einige, von der Neugier getrieben, dem Maler auf den Pelz rücken, ist das ihre Sache.

Orlasenke Öl auf Malpappe 24×35
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